Das wichtigste auf einen Blick:
- Strategie zuerst. Kläre Ziele und Hebel bevor du über Look and Feel entscheidest.
- Kenne deine Hebel: Besucherzahl, Anfragerate und der Beratungsprozess bestimmen den wirtschaftlichen Effekt.
- Optimiere die Hero Section und Vertrauenselemente. Kleine Änderungen dort können Conversion verdoppeln.
- Miss systematisch Besucherquellen, Anfragen und Scrolltiefe und iteriere wie ein Vertriebsteam.
In dieser Folge erkläre ich den größten Denkfehler bei Unternehmenswebsites. Ich zeige die wichtigen Hebel und gebe konkrete Beispiele aus unserer Agenturarbeit, wie wir Anfragen planbar und deutlich zahlreicher machen.
Viele starten mit einer Sitzung am runden Tisch und fragen zuerst: Gefällt uns die Seite optisch? Wer hat welche Meinung zum Logo? Das ist der falsche Einstieg. Die wirklich relevante Frage ist: Funktioniert die Website wirtschaftlich? Liefert sie planbar Anfragen?
Um eine Website wirtschaftlich zu machen, musst du die Hebel kennen. Sonst optimierst du ins Leere.
| Hebel | Worauf es ankommt |
| Traffic | Anzahl Besucher pro Monat und Herkunft der Besucher |
| Anfragerate | Prozentualer Anteil der Besucher, die eine Anfrage abschicken |
| Beratungsprozess | Was passiert nach der Anfrage. Termine, Calls, Vor Ort Besuche |
| Shopbereich | Durchschnittlicher Bestellwert und Kundenwert über die Zeit |
Traffic zu erhöhen kostet Zeit und Geld. Deshalb ist es oft effektiver erst die Anfragerate zu verbessern. Ein Beispiel:
Wir haben Fälle, in denen Kunden durch Suchmaschinenoptimierung Klickkosten im hohen zweistelligen Bereich vermeiden konnten. Diese Einsparung ist nur möglich, wenn Seite und Inhalte vorher so optimiert sind, dass die Besucher auch anfragen.
Die Hero Section entscheidet, ob Besucher weiter scrollen. Sie muss in wenigen Sekunden erklären
Konkretes Beispiel aus unserer Arbeit: Bei Dolmetscheragentur24 haben wir aus einer ungenauen Headline eine klare Wertversprechen Überschrift gemacht. Ergebnis war eine signifikante Erhöhung der Conversion. Wichtige Elemente waren
Im B2B durchläuft ein Käufer in der Regel drei Phasen. Die Website muss in jeder Phase die richtigen Informationen liefern.
Kurze Anekdote: Ein potenzieller Partner schickte am Ende einen Vertragsentwurf, der den Eindruck der ersten Gespräche komplett zerstörte. Solche Diskrepanzen in Phase drei führen oft zum Abbruch einer Zusammenarbeit.
Design ist wichtig. Es unterstützt die Glaubwürdigkeit. Es darf aber nie die erste Entscheidung sein. Zuerst kommt die Botschaft und die Beweise.
Eine Website ist ein Vertriebstool. Die besten Teams messen und optimieren kontinuierlich.
| Schritt | Konkrete Aufgabe |
| Ziel definieren | Festlegen ob Landingpage zum Test, Reduktion von Adminaufwand oder Kundengewinnung |
| Kundeneinblicke | Sammeln welche Fragen und Einwände offline im Vertrieb auftauchen |
| Hero und Proof | Klare Wertversprechen Headline, Subheadline, Vertrauenselemente |
| Seitenstruktur | Informationen entlang der Kaufphasen anordnen |
| Design | Design so wählen, dass es die Glaubwürdigkeit unterstützt |
| Messen | Tracking einrichten für Besucherquellen, Anfragen, Scrolltiefe und Conversion |
| Iterieren | Wie im Vertrieb regelmäßig Hypothesen testen und verbessern |
Unsere Arbeit bei mad.Design basiert genau auf diesem Ansatz. Wir bauen keine schönen Visitenkarten. Wir bauen messbare Vertriebsseiten. Mehr zu uns findest du unter maddesign.media. In der Folge habe ich weitere Beispiele genannt die zeigen, wie wirkungsvoll diese Vorgehensweise ist.
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