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24. Juni 2025

[VIDEO] Gute und schlechte Unternehmenswebsites 2025

Freddy Braun - mad.Design GmbH
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Das wichtigste auf einen Blick:

  • Prüfe zuerst, ob deine Webseite regelmäßig Anfragen generiert. Wenn nicht, haben visuelle Trends geringe Priorität.
  • Immersive Experiences haben Wert, wenn sie Informationen schneller und klarer vermitteln und auf mobilen Geräten nicht zum Endlosscrollen zwingen.
  • Interaktive Auswahlhilfen reduzieren Entscheidungsaufwand und erhöhen Konversionen bei komplexen Produktangeboten.
  • Markenaufbau ist sinnvoll, wenn du Reichweite organisch oder bezahlt sicherstellen kannst. Ansonsten zuerst Leadgenerierung optimieren.
  • Technik und Optik unterstützen die Ziele. Design muss verkaufen, nicht nur schön sein.

In dieser Folge bespreche ich, weshalb gute Webseiten mehr sind als aktuelles Design. Ich erkläre, wie Trends wie immersive Animationen sinnvoll eingesetzt werden, zeige ein konkretes Projektbeispiel aus unserer Agentur und gebe klare Kriterien dafür, wann du in Look and Feel investieren solltest und wann du zuerst an Leadgenerierung arbeiten musst.

Leads zuerst statt reines Design

Ich habe kurz überlegt, was "gut" bedeutet. Für mich ist das pragmatisch. Du weißt selbst, ob deine Seite dein Unternehmen angemessen zeigt und ob sie Anfragen liefert. Wenn du nicht weißt, wie viele Anfragen monatlich reinkommen und wie viele daraus Kunden werden, dann ist die Seite derzeit kein Werkzeug für Wachstum.

  • Eine Webseite muss messbar Anfragen generieren. Ohne konstanten Leadflow ist jede Designinvestition riskant.
  • Jede Anzeigenkampagne führt auf deine Webseite. Wenn diese Seite nicht konvertiert, verbrennst du Budget.
  • Abhängigkeit von Empfehlungen ist unplanbar. Eine funktionierende Webseite schafft Planbarkeit.

Immersive Experiences und Nutzerführung

Trends wie Animationen und immersives Scrollen sind nicht nur optisch. Für uns sind sie vor allem Werkzeuge, um Inhalte schneller verständlich zu machen und Nutzer durch Informationen zu führen.

  • Ziel ist Klarheit. Nutzer müssen auf einen Blick verstehen, worum es geht.
  • Interaktionen sollen Information verdichten, nicht verstecken oder zusätzliche Arbeit erzeugen.
  • Auf Mobilgeräten darf nicht endlos gescrollt werden. Interaktive Elemente müssen mobil sinnvoll funktionieren.

Praxisbeispiel Arbeitsplatzsysteme

Bei einem unserer Kunden aus dem Bereich Arbeitsplatzsysteme haben wir eine Auswahlhilfe gebaut. Sie zeigt, welche Arbeitstische je nach Einsatz relevant sind. Die Logik dahinter erkläre ich kurz, weil sie exemplarisch ist für gute Umsetzung.

  • Nutzer können mit der Maus oder per Touch Kriterien wählen wie Sitz oder Steh Arbeitsplatz.
  • Nur relevante Modelle werden hervorgehoben, irrelevante werden ausgegraut aber bleiben anklickbar.
  • Die Auswahl reduziert unnötiges Scrollen und führt schneller zur Entscheidung.

Problem Interaktive Lösung Nutzen
Zu viel Inhalt untereinander Filter und Hover Auswahlhilfe Schnellere Orientierung, weniger Scrollen
Unklare Produktrelevanz Relevante Modelle hervorheben, andere ausgrauen Bessere Entscheidungsfindung, höhere Konversion

Brand aufbauen oder direkte Nachfrage steigern

Viele sagen, sie wollen eine Marke aufbauen. Markenbildung ist richtig, braucht aber Bekanntheit. Das erreichst du organisch oder bezahlt. Beides kostet Zeit oder Geld. Bei mittelständischen Kunden sehe ich oft, dass organischer Markenaufbau nicht ausreicht. Dann ist es klüger, die Webseite so zu optimieren, dass sie sofort Anfragen erzeugt.

  • Wenn du organische Reichweite stark bauen kannst, sind Design und Marke langfristig sinnvoll.
  • Wenn Reichweite fehlt und Budget begrenzt ist, priorisiere Conversion Optimierung.
  • Paid Ads sind möglich, aber sie müssen auf eine funktionierende Webseite führen.

Konkrete Empfehlungen und Checklist

  • Miss aktuelle Anfragen und Conversionraten. Ohne Zahlen keine Priorisierung.
  • Verbessere erst die Informationsarchitektur. Nutzer müssen schnell verstehen, was du anbietest.
  • Setze interaktive Auswahlhilfen bei komplexen Produktvarianten ein.
  • Optimiere Mobilversionen. Vermeide endloses Scrollen durch kompakte Interaktionen.
  • Mache CTAs eindeutig und sichtbar. Jede Seite braucht ein klares nächstes Schritt Angebot.
  • Teste Änderungen mit echten Nutzern oder A B Tests. Design muss verkaufen.
  • Wenn du Marke aufbauen willst, plane Budget oder Ressourcen für Reichweite ein.

Für mich als Geschäftsführer von mad.Design ist klar: Trends sind Werkzeuge. Wir benutzen sie, wenn sie messbar bessere Nutzerführung und mehr Anfragen bringen. Wenn du willst, schauen wir gemeinsam auf deine Seite und priorisieren die Maßnahmen.

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